recomWell HPV 16/18/45
Qualitativer Enzymimmun-Test zum Nachweis der E7-Onkoproteine der Hochrisikotypen 16, 18 und 45 des humanen Papillomavirus aus Gebärmutterhalsabstrichen (Zervixabstriche)
Humane Papillomaviren (HPV) sind weltweit häufig vorkommende, sexuell übertragbare Viren. Fast jeder kommt im Laufe seines Lebens mit mindestens einem HP-Virus in Kontakt. Meist heilt die Infektion von alleine ab, bei chronisch persistierenden Infektionen kommt es in seltenen Fällen zu gesundheitlichen Problemen. Bisher sind mehr als 200 Virustypen bekannt, von denen etwa 40 die Geschlechtsorgane befallen. Einige dieser Viren sind für die Bildung von gutartigen Genitalwarzen verantwortlich, andere Typen, die sogenannten Hochrisikotypen, sind maßgeblich an der Entstehung von Karzinomen am Gebärmutterhals, im Analbereich, am Penis und im Mund-Rachenraum beteiligt. Die Hochrisikotypen HPV 16 und 18 findet man in ca. 70% der Zervixkarzinome. Zur jährlichen Vorsorge von Gebärmutterhalskrebs wird oftmals eine zytologische Abstrichprobe auf Zellveränderungen untersucht. Hochsensitive HPV-Nukleinsäuretests finden immer mehr ihren Einsatz, wobei die Spezifität dieser Tests in Bezug auf Detektion von Läsionen der Zytologie unterlegen ist.
Möglicher Einsatz des recomWell HPV 16/18/45 und die Bedeutung von E7
Durch die diagnostische Aussagekraft von E7 kann der neue recomWell HPV
16/18/45 als sinnvoller Zusatztest nach einem positiven HPV-Nukleinsäuretest
(NAT) eingesetzt werden. Weitere nötige therapeutische und diagnostische
Maßnahmen können bei der Patientin eingeleitet werden.